RUTHOF / ÉRSEKCSANÁD

  • The RUTHOF / ÉRSEKCSANÁD is the last Bavarian steam paddle tug, build in Regensburg on the Christof Ruthof shipyard for the "Bayerischer Lloyd" shipping company and launched on 21st. February 1923.

    The tug commenced service in 1923 under the name RUTHOF. In 1944 the vessel ran on a mine in Hungary, a British mine (dropped by Italy based R.A.F.), sank and remained submerged in the Danube for 12 years. 1957 she was salvaged by the Hungarian shipping company MAHART and rendered service up to the mid 70-ties.

    In 1979 it was acquired by the Danube Navigation Museum and after four years' work was opened to the public in 1983 as a museum ship.

    On board, visitors can not only appreciate the massive construction of this river workhorse but also see an exhibition of Danube shipping with many models and photos. Furthermore you can walk through the engine- and boiler rooms, view the fuel- and coal tanks, one original crew accomodation, the kitchen and finally the bridge deck.

    The side-paddle-steamtug had 25 crew, is 61.55m in length and 16,60m in beam, with 800 horse power on a "sloping" two piston steam engine, fired by either coal or heavy fuel, changed twice. Consumption 1000 kg coal or 540 kg fuel per hour.

  • RUTHOF/ÉRSEKCSANÁD (Build 1922/23)

    Daten Ruthof / Érsekcsanád
    Indienststellung 25. Januar 1923
    Hersteller Ruthof-Werft Regensburg
    Länge 61,55 m
    Breite Rumpf 7,90 m
    max. Breite 16,60 m (über die Radkästen)
    Tiefgang 1,0 m mit 20 t Brennstoffvorrat
    Höhe (Fixpunkt) 6,20 m
    Höhe Kamine 8,00 m
    Leistung 800 PS
    Hochdruckzylinder Ø = 700 mm, 12 bar
    Niederdruckzylinder Ø = 1300 mm, 1,5 bar
    Heizfläche Dampfkessel 815 m²
    Heizfläche Überhitzer 80 m²
    Heißdampf 300 °C, 12 bar
    1923–1931 und 1942–1944 Kohlefeuerung
    Verbrauch: 1000 kg/h bei voller Leistung
    1932–1942 und ab 1958 Ölfeuerung
    Verbrauch: 540 kg/h bei voller Leistung
    Schaufelräder 2 mit je 7 Blättern und Exzentersteuerung
    Umdrehungen 30–40 min−1
    Besatzung 25 Mann
    Reedereien Bayerischer Lloyd (1923–1944)
    Mahart (Ungarn) (1958–1975)
    Außerdienststellung 1975

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Museumsschiff RUTHOF / ÉRSEKCSANÁD

Im folgenden finden Sie einen Überblick über unser Museum. Weitere Informationen finden Sie bei den Exponaten an Bord sowie in unserem Museumsführer.

  • Der Raddampfer RUTHOF wurde 1922/23 in Regensburg bei der Ruthof-Werft für den Bayerischen Lloyd gebaut.
  • Als Zugschiff (Remorkör) hatte er die Aufgabe, Schleppkähne, v.a. auf der mittleren Donau zw. Passau und dem Eisernen Tor, zu ziehen.
  • Die zwei Schaufelräder wurden von einer 800 PS starken Dampfmaschine angetrieben, den Dampf erzeugten zwei Dampfkessel. Die Ankerwinde, die Schleppseilwinden, das Stromaggregat und die "Servolenkung" (Rudermaschine) waren ebenfalls dampfbetrieben. Die RUTHOF war damals ein modernes Schiff.
  • Der Dampfer ist 61,5 m lang und 7,9 m bzw. über die Radkästen 16,6 m breit. Etwa 20 "Mann" (inkl. Köchin) Personal hatte das Schiff, als es mit Kohlefeuerung betrieben wurde.
  • 1932 erfolgte die Umstellung auf Ölfeuerung.
  • 1942 wurde das Schiff wegen Ölmangels zurück auf Kohlefeuerung umgerüstet.
  • Im Juni 1944 lief die RUTHOF in der Nähe der Ortschaft Érsekcsanád in Südungarn auf eine Mine und sank. Nach 12 Jahren ließ die ungarische Schifffahrtsgesellschaft MAHART das Schiff heben und instand setzen, und nahm es 1958 unter dem Namen ÉRSEKC­SA­NÁD wieder in Betrieb.
  • 1973 wurde das Schiff abgestellt und sollte verschrottet werden.
  • Im August 1979 kaufte der ARBEITSKREIS den Dampfer, überführte ihn von Budapest nach Deggendorf und nach den ersten Umbauarbeiten dort dann im November 1980 nach Regensburg.
  • Im März 1984 wurde das Museum auf dem Schiff eröffnet.

RUTHOF / ÉRSEKCSANÁD (Baujahr 1922/23)

Dampfkessel

Im großen Ausstellungsraum unter Deck finden Sie einen Überblick über die Entwicklung der Schifffahrt. Hier waren früher links und rechts von einem schmalen Gang die Kabinen eines Teils des Personals eingebaut.

Vitrine 2: Die Anfänge der Schiffahrt. Begonnen hat die Schiffahrt mit Einbaum und Floß. Schon früh gab es auch die Ruderschifffahrt. Schiffe wie "Kelheimer", "Zillen", "Ulmer Schachteln" trieben frei flußabwärts, wurden durch Ruder am Bug (Gansel) und Heck (Stoir) gesteuert und mit einer Schleifkette gebremst. Flußaufwärts mußten diese Schiffe gezogen (getreidelt) werden.

Vitrine 1: Modell eines solchen Treidelzuges. Ein original Treidelgeschirr für ein Pferd finden Sie in Vitrine 6.

Vitrine 6: Modell eines Schiffbauplatzes für Holzschiffe, sog. Schopperplatz. Der Name kommt von der Technik, mit der die Schiffe abgedichtet wurden. In die Fugen zwischen den Brettern wurde Moos mit einem hammerähnlichen Schöppel hineingeschoppt.

Vitrine 6

Vitrine 3, Detail

Vitrine 3: Modelle von Radzugdampfern auf der Donau: 1829 wurde in Wien die Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft (DDSG) gegründet, 1836 die Königlich Bayerisch-Württembergische Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft, 1882 die Süddeutsche Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft (SD), 1913 der Bayerische Lloyd (BL) in Regensburg.

Vitrine 3

Der nächste Ausstellungsraum befindet sich im ehemaligen Ölbunker. Hier finden Sie ein großes Modell des Dampfers aus der Zeit nach der Ablieferung an den BL. Das Modell wurde von Kpt. Max Klinger gebaut. Er war Besatzungsmitglied der RUTHOF und überlebte das Unglück in Ungarn. Im Tankraum sind die vielen Rohre zu erkennen, die zum Erwärmen des schweren Heizöls (Pacura) dienten, damit es flüssiger wurde.

Im vorderen Kesselraum sind noch die Armaturen mit ungarischer Beschriftung zu sehen.

Als nächstes kommen Sie in den Maschinenraum, die sog. "Herzkammer" des Dampfers. Hier war es sehr laut und sehr heiß. Die typischen Geräusche einer Schiffs-Dampfmaschine können Sie sich vorspielen lassen. Hier war der Platz des Maschinisten. Er bediente die Dampfmaschine, eine Zweizylinder Verbundmaschine mit Einspritzkondensation. Der Dampf strömte über Rohre in einen kleineren Hochdruckzylinder und dann in einen größeren Niederdruckzylinder und trieb so über Kolbenstangen und Pleuel die Schaufelräder an. Die Maschine wurde mit langen Hebeln gesteuert. Über den Maschinentelegraph und das Sprechrohr gab der Kapitän seine Fahrbefehle: "Volle Kraft voraus!" oder "Maschine Halt".

Arbeitsplatz des Maschinisten, Hoch- und Niederdruckzylinder

Museumsschiff RUTHOF / ÉRSEKCSANÁD
Generalpäne

Generalplan des Raddampfers RUTHOF, Bayerischer Lloyd

Generalplan des Raddampfers ÉRSEKCSANÁD, MAHART

Besichtigungen im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals 2018“

So 09.09.2018
„Entdecken, was uns verbindet“
Besichtigungen im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals 2018“

geöffnet ab 10:00 Uhr

Möglichkeit zur Besichtigung des Museumsschiffs RUTHOF (Marc-Aurel-Ufer 1) und
des Elektrischen Schiffsdurchzuges an der Steinernen Brücke (Am Wiedfang 5a)

Die FREUDENAU und die RUTHOF im Juli 2018

FREUDENAU

  • M/V Freudenau was one of the last tug-boats on the Danube and today is the 2nd. Museum-Ship of the DSMR, almost kept in the same old original condition.

    The diesel tug FREUDENAU was built on Linz shipyard in 1942 (no. 821). Built during World War II as one of a series of 22 sister ships (called "N-Typ") for German, (Austrian) and Hungarian shipping companies. The FREUDENAU always belonged to the Austrian shipping company (DDSG), and worked on the Danube between Regensburg and the Black Sea for 51 years before retiring in 1993 from its final job manoeuvring barges in Linz Harbour.

    In 1995 the Danube Navigation Museum in Regensburg bought the tug. After four years of restoration, the motor tug FREUDENAU was opened to the public as a museum ship, which is sometimes still active on the Danube for "charter trips".

    Afterwards take a rest on the ships forecastle, have a coffee, icecream or cold drinks, viewing the ancient "Steinerne Brücke"!!

    Technical data: Length = 48,30m ; Beam = 7,20m; Draught = 1,50m; Two Marine Diesel Engines of 550 HP each; consumption 500 kg/h, two Kort-Nozzles, each with a 4-blade propeller; Diameter = 1,50 m. 17 crew.

  • FREUDENAU (2013)

    Daten Freudenau
    Indienststellung 30. Mai 1942
    Hersteller Schiffswerft Linz AG
    Länge 48,30 m
    Breite 7,20 m
    Tiefgang 1,5 m mit 40 t Treibstoffvorrat
    Antrieb 2 vierflügelige Schrauben
    Ø = 1,5 m
    Motoren 2 Sechszylinder-Schiffsdiesel
    1942–1966 Hersteller: MWM
    2 x 410 PS bei 310 min−1
    ab 1966 Hersteller: Deutz
    2 x 550 PS
    Besatzung 17 Mann
    Reederei DDSG
    Außerdienststellung 1993

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Museumsschiff FREUDENAU

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im September 1939 stieg aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen der Bedarf an Schiffsraum und an Zugkraft auf der Donau. Das Reichsverkehrsministerium veranlaßte daher das "Donausofortprogramm". Durch die DDSG unter Mitwirkung der Schiffsbautechnischen Versuchsanstalt Wien wurden Schleppkähne und für die einzelnen Stromabschnitte spezifische Zugschifftypen entwickelt.

Für die mittlere und untere Donaustrecke war der sog. N-Schlepper vorgesehen. Insgesamt wurden mit der FREUDENAU 22 Einheiten dieses Schiffstyps gebaut. In Deggendorf 6, in Korneuburg 6, in Linz 10 und nach dem Krieg noch 2 weitere Schiffe dieses Typs.

Der Rumpf ist äußerst strömungsgünstig konstruiert und im Bereich des Vorstevens stark ausfallend und im Unterwasserbereich hochgezogen, da diese Schiffe auch als Eisbrecher geeignet sein sollten.

FREUDENAU (Baujahr 1941)

Die FREUDENAU auf der österreichischen Donau

Im Unterschied zum Museumsschiff RUTHOF, das wegen der Schaffung großer Ausstellungsräume verändert wurde, ist die FREUDENAU nahezu unverändert in dem Zustand erhalten, wie sie bis zum Ende ihrer Dienstzeit ausgesehen hat.

Oberdeck und Kommandobrücke: Hier sieht man Ausrüstungsteile wie Schleppwinde, Suchscheinwerfer, Radaranlage und das komplett eingerichtete Steuerhaus.

Hauptdeck: Hier findet man die Kanzlei des Schiffes, den Salon für die Offiziere, die modernisierte Küche und im Vorraum zum Salon eine kleine Dokumentation zur Schleppschifffahrt.

Unterdeck: Hier befinden sich die Hilfsaggregate und die beiden betriebsfähigen Dieselmotoren. Im vorderen Teil sind die Kabinen der Offiziere, des Kapitäns und des Maschinenbetriebsleiters eingebaut. Die Kabinen der Mannschaft befinden sich im hinteren Teil des Schiffes. Die Matrosen und der Schiffsjunge hatten ihre beengten Unterkünfte beim Kettenkasten im Bugraum. Ein Vergleich der Kabinen zeigt deutlich den Rangunterschied in der Hierarchie der Besatzung. Im Unterdeck befindet sich zudem eine kleine Ausstellung, die das Leben und Arbeiten an Bord eines Zugschiffes aufzeigt.

Museumsschiff FREUDENAU
Generalpan

Generalplan des Dieselschleppers FREUDENAU

FREUDENAU nach Werftbesuch wieder topfit

Bilanz der Reise

Pro Fahrtrichtung: 2 Schleusen auf der Donau, 16 Schleusen am Main-Donau-Kanal und 25 Schleusen am Main.
Fahrstrecke einfach: 36 km auf der Donau, 171 km auf dem Main-Donau-Kanal und 274 km auf dem Main.

Zweiter Teil der Überholungsarbeiten

Die Überholungsarbeiten an der FREUDENAU konnten in Erlenbach aus terminlichen und technischen Gründen nicht komplett durchgeführt werden. So musste das Schiff im Oktober auf der Linzer Werft noch „nachsitzen“. Dort wurden dann die Schiffsschrauben (Propeller), die Antriebswellen, beide äußeren Ruder und alle dazugehörigen Lager überholt. Dazu mussten diese natürlich aus- und danach wieder eingebaut werden.

Fahrten der FREUDENAU

Sa 06.10.2018
Saisonabschlussfahrt mit dem Museumsschiff FREUDENAU
in Richtung Mariaort (Dauer: ca. 3 Stunden, abhängig von der Schleusung)

Abfahrten: 10:00 Uhr und 14:00 Uhr, Anleger Nr. 14 /WILLI, Werftstraße
Fahrpreis: 18,00 € für Mitglieder, 20,00 € für Gäste

Anmeldung unbedingt erforderlich (Teilnehmerzahl auf 50 begrenzt)! zur Anmeldung

Charter der FREUDENAU

Übrigens, Sie können die FREUDENAU auch chartern !

Auf dem Schiff dürfen 50 Fahrgäste mitfahren.

Für die Vorbereitung des Schiffes zur Fahrt und die erste Stunde Fahrzeit werden 600 EUR ( + ges. MWSt ) berechnet.
Bei voller Belegung entspricht das einem Preis von 12 EUR/Person.
Jede weitere Stunde kostet zusätzlich nur 100 EUR ( + ges. MWSt ).

Herr Ehm kontakt@dsmr.de
Herr Suntrup wolfgang.suntrup@t-online.de

DER FLUSS DER STADT VON LAND AUS GESEHEN

Thematische Führungen von unserem Kurator Herrn Rainer Ehm,
zum Jahresthema 2018 des Städtischen Kulturreferats: „STADT-LAND-FLUSS“

So 03.06.
So 16.09.
„Der Fluss bringt ‚weißes Gold‘ in die Stadt – der Regensburger Salzhandel“
Führung rund um den Salzstadel mit Besuch des Brückturm-Museums

Termine: jeweils So., 3.6. u. 16.9., ab 14:00 Uhr
Kosten: € 7,00/Teilnehmer (ermäßigt € 5,--/T.)
Dauer ca. 1,5 h
Treffpunkt: Am Stadtmodell bei der Historischen Wurstkuchl

Salz war für viele Jahrhunderte ein sehr wichtiges und auch teures Handelsgut. Deshalb wurde es oft als "weißes Gold" bezeichnet. Zumeist kam das Salz aus dem Raum Salzburg/Reichenhall den Inn herab auf hölzernen Schiffen. Der Fernhandel auf der Donau verteilte diese Ware über weite Strecken. In Regensburg ist der große „Salzstadel“ ein augenfälliges Symbol für diese Zeiten. Im Rahmen einer kleinen Führung rund um den Salzstadel und die Brücke soll aus der Geschichte des Salzhandels und den schwierigen Transportbedingungen berichtet werden.

So 17.06.
So 07.10.
„Wo Stadt und Fluss zusammenkommen – Auf dem Weg zu einem Hafen“
Führung zur historischen Entwicklung der Regensburger Donauländen und des Hafens

Termine: jeweils So., 17.6. u. 7.10., ab 14:00 Uhr
Kosten: € 7,00/Teilnehmer (ermäßigt € 5,--/T.)
Dauer ca. 1,5 h
Treffpunkt: Am Stadtmodell bei der Historischen Wurstkuchl

Ausgehend vom hochmittelalterlichen Hafenbecken am Wiedfang, von dem heute kaum etwas zu erkennen ist, soll im Laufe einer kleinen Führung die weitere Entwicklung der Ländeplätze und alten Lagerhäuser der Stadt vor Ort erkundet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Umschlagplätze des vorletzten Jahrhunderts und die einschneidenden Veränderungen in diesen Zeiten.

So 08.07.
So 21.09.
„Stadt, Land und Fluss – die Steinerne Brücke von oben gesehen“ Führung
durch das Brückturm-Museum incl. des historischen Schiffs-Durchzugs am Wiedfang

Termine: jeweils So., 8.7. u. 21.9., ab 14:00 Uhr
Kosten: € 7,00/Teilnehmer (ermäßigt € 5,--/T.)
Dauer ca. 1,5 h
Treffpunkt: Am Stadtmodell bei der Historischen Wurstkuchl

Die bald 900jährige Steinerne Brücke verbirgt noch viele Geheimnisse. Schon ihr Standort gibt Rätsel auf und es zeigt sich, dass sie wohl nicht nur als Brücke diente, sondern auch dem Zweck das für die Handelsstadt Regensburg wichtige Donauwasser auf reichsstädtischer Flussseite zu halten. Den erst durch den Bau der Brücke entstandenen Donaustrudel, der einst ein kaum überwindbares Hindernis für die Schifffahrt darstellte, suchte man mit Seitenkanälen und Schiffszuganlagen zu überwinden. Im Rahmen der Führung wird sowohl der alte Kanalverlauf erkundet werden, als auch die letzte, erst 1914 eingerichtete Schiffszuganlage besichtigt werden.

Terminänderungen vorbehalten

DANUBE NAVIGATION MUSEUM
Visitor Informationen

Öffnungszeiten26. März bis Oktober
Mi. bis So. 10 bis 17 Uhr (letzter Einlaß 16:45 Uhr)
EintrittspreiseErwachsene3 €
Kombikarte mit BrückturmmuseumErwachsene4 €
Familie (mit eigenen Kindern)7 €
Kombikarte mit BrückturmmuseumFamilie8 €
Kinder (6-14 Jahre) + andere Ermäßigte2 €
Gruppe (ab 15 Personen)2 € / Pers.
Führungennur nach Vereinbarung30 € + Gruppenpreis
RegelführungSa + So 14:00 Uhr, ab 5 TeilnehmerEintritt + 2 € / Pers.
Anmeldung 0941 / 507 58 88 oder an der Kasse
kontakt@dsmr.de
Wöhrdstrasse
Thundorfer Straße
Dachauplatz
Unterer Wöhrd

DONAU SCHIFFAHRTS MUSEUM
Marc-Aurel-Ufer 1
93047 Regensburg

RVV Linien 1, 2A, 2B, 4, 6, 11 und 17, "Thundorfer Strasse"
Thundorfer Strasse, max. 2 Std, gebührenpflichtig
Wöhrdstrasse, max. 3 Std, gebührenpflichtig
Parkhaus Dachauplatz, gebührenpflichtig
Unterer Wöhrd, unbeschränkt, kostenlos

HELGA, a historic barge

  • The Hofmeister family, which lives in Regensburg region since the 16th century has been all the times working (and does it partly still today) with and on the Danube as fishermen, ferrymen, shipbuilders and boatmen. In 1955 Hans Hofmeister ordered at Hitzler shipyard in Regensburg the barge HELGA (shipyard-no. 206), which was one of the last not motorized barges of that last traditional boatmen-family of Regensburg. Length 31,90 m, breadth 4,40 m, draught 1,30m, tonnage 121 t. In 2004 the barge was acquired by the Danube Navigation Museum.

    In the middle of the 19th century on Danube in Bavaria and Austria (but not on Main and Rhine) there had been privileged steamship-companies. Only these companies had been allowed to own and use steamships, but not the traditional boatmen-families. Therefore the traditional handicraft of the boatmen declined. There was also no more chance for the Bavarian boatmen using since the years about 1850 towboats built of iron and no longer built of wood. Many former boatmen and their followers became employed steersmen and skippers of the new steamship-companies.

  • Anleger HELGA. (2016)

    Ruderstock der HELGA. (2016)

    Daten Lastkahn HELGA
    Gebaut 1955 für den Kleinschiffer Hans Hofmeister, Regensburg, als Baunummer 206 auf der Hitzler-Werft, Regensburg.
    Länge 31,90 m
    Breite 4,40 m
    Tiefgang 1,30 m
    Tragfähigkeit 121 t

DONAU SCHIFFAHRTS MUSEUM
Rundgang mit Exponaten

Östlich der beiden Museumschiffe finden Sie entlang der Donau weitere Exponate, Relikte aus der jüngeren Zeit der Güterschiffahrt auf der Donau.

  • Der Handbetriebene Hafenkran aus Passau, Baujahr 1905, Hersteller Gebr. Noell, Würzburg. Ein Geschenk der Hafenverwaltung Regensburg.

    Donau-Südufer bei der Königlichen Villa.

  • Handbetriebener Hafenkran, Baujahr 1905.

  • Der Rest des Betontankschiffes B.T.1, das vollständig aus Beton (und Armierungseisen) hergestellt wurde. Wandstärke 6 cm; L 73,9 m; 776,3 t Tragfähigkeit; gebaut 1942 von Heilmann&Littman und Beton&Monierbau; 1985 abgebrochen. Eine Spende der Fa. Almer, Regensburg.

    Donau-Südufer bei der Königlichen Villa.

  • Rest des Betontankschiffes B.T.1

  • Der Dampfkessel des Elbe-Dampfers Sachsenwald, ehemals Ida-Erna, aus dem Jahr 1914.

    Donau-Südufer bei der Königlichen Villa.

  • Dampfkessel aus dem Jahr 1914

  • Die Hohe Kranbahn mit einem ehemals elektrisch betriebenen Kran aus dem Jahr 1912. Im Zuge des Neubaus der Nibelungen Brücke wurde Ende 2000 das verbliebene Reststück der Kranbahn mit zwei Krähnen (1912 bzw. 1938) östlich der Brücke demontiert. Die Bauteile und Kräne wurden zunächst eingelagert, dann im Auftrag der Stadt Regensburg renoviert und Ende 2009 auf den überholten Fundamenten der Kranbahn westlich der Brücke als technisches Denkmal wieder aufgebaut.

    Das Denkmal erinnert heute an die einst bedeutende Rolle der Verladeanlage an der Donaulände, die früher bis hinauf zur Eisernen Brücke als Hafengebiet zum Güterumschlag zwischen Schiff und Bahn genutzt wurde.

    Donau-Südufer bei der Nibelungen Brücke.

  • Teilstück der Hohen Kranbahn mit Kran aus dem Jahr 1912.

    Teilstück der Hohen Kranbahn.

  • Die Schiffsschraube des BL Motorgüterschiffes BAYERN, beschädigt am 13.12.1987 wegen Grundberührung bei dichtem Nebel. Ein Geschenk des Bayerischen Lloyd Regensburg.

    Donau-Nordufer bei Anleger WILLI, Werftstrasse.

  • Schiffsschraube des Motorgüterschiffes BAYERN, 1987.

Anleger HELGA
Anleger WILLI
Hafenkran
Denkmal
Wöhrdstrasse
Thundorfer Straße
Dachauplatz
Unterer Wöhrd
  • DONAU SCHIFFAHRTS MUSEUM Anleger HELGA, Marc-Aurel-Ufer. Anleger WILLI Schiffsschraube, Werftstrasse.

  • Handbetriebener Hafenkran, Dampfkessel, Rest des Betontankschiffes, am Donau-Südufer bei der Königlichen Villa. Denkmal Kranbahn der Stadt Regensburg, bei der Nibelungen Brücke.

Donaulände und Unterer Wöhrd um 1958

Quelle: Stadt Regensburg, Bilddokumentation, Zukauf von Luftbildverlag Bertram. Vielen Dank für die freundliche Genehmigung.

Das Luftbild von Regensburg (um 1958) mit Blick von Osten auf den Unteren Wöhrd lässt die einst bedeutende Rolle der Donaulände am Südufer der Donau als Umschlagplatz zwischen Schiff und Bahn gut erkennen. Die hohe Kranbahn längs dem Kai und die vielen Gleisanlagen entlang der Donaulände sind noch vorhanden. Auch der Winterhafen am Unteren Wöhrd kann noch von der Schifffahrt genutzt werden. Jetzt als Parkplatz beim ehemaligen Eisstadion.

Die Donaulände wurde damals, wie schon viele Jahre vorher, bis zur Eisernen Brücke von der DDSG als Hafengebiet genutzt. Die hohe Kranbahn mit den fünf Kränen reichte von unterhalb der Königlichen Villa bis etwa zum damaligen Neubau der DDSG Agentie. Die Gleise der Bahn führten an der Kranbahn vorbei bis an die Eiserne Brücke.

Abgestellt wurden die Schiffe der DDSG oft gegenüber am Unteren Wöhrd an der Werftstraße. Die Schiffe haben direkt an der Kaimauer festgemacht. Bei dem Radschlepper ganz oben an der Werftstraße vermisst man die typischen hohen Kamine. Grund: Der Remorkör wird schon von einem Dieselmotor angetrieben. Etwa dort wo das Radmotorzugschiff liegt, lag später von 1980 bis 2004 unser Museumsschiff RUTHOF.

Bereits um 1900 war die Kapazität der Donaulände im Güterumschlag erschöpft. Auch ließ die städtebauliche Entwicklung der Stadt eine weitere Vergrößerung des 1910 eröffneten Luitpoldhafens, jetzt Westhafen genannt, nicht mehr zu. In zwei Bauabschnitten, 1960/61 und 1970-72, wurde daher flussabwärts der Osthafen gebaut.

An die einst bedeutende Rolle der Verladeanlage beim Güterumschlag erinnert heute ein von der Stadt als Denkmal rekonstruiertes Teilstück der Kranbahn bei der Nibelungen Brücke. Darauf ein ehemals elektrisch betriebener Kran aus dem Jahr 1912. Das eingerüstete Gebäude im Bild links unten ist der spätere Neubau der DDSG Agentie, der dann ab 1958 genutzt wurde.

Die Donaulände oberhalb der Nibelungen Brücke wird auch heute noch intensiv genutzt. Es gibt am Donau-Südufer einen Anleger in Form eines Pontons für Ausflugsschiffe sowie 6 Anlegestellen für Kabinenschiffe, davon 3 Anlegestellen an der Kaimauer bzw. 3 Anlegestellen in zweiter Reihe. Derzeit lockt Regensburg als Weltkulturerbestadt rund 1.200 Kabinenschiffe im Jahr an. (Quelle: LSR Regensburg)