Museumsschiff FREUDENAU

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im Sept. 1939 stieg aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen der Bedarf an Schiffsraum und an Zugkraft auf der Donau. Das Reichs­ver­kehrsministerium veranlaßte daher das "Donausofort­pro­gramm". Durch die DDSG unter Mitwirkung der Schiffs­bau­technischen Versuchsanstalt Wien wurden Schleppkähne und für die einzelnen Stromabschnitte spezifische Zugschifftypen entwickelt.

Für die mittlere und untere Donaustrecke war der sog. N-Schlep­per vorgesehen. Insgesamt wurden mit der FREUDE­NAU 22 Einheiten dieses Schiffstyps gebaut. In Deggendorf 6, in Korneuburg 6, in Linz 10 und nach dem Krieg noch 2 weitere Schiffe dieses Typs.

FREUDENAU (Baujahr 1941)

Der Rumpf ist äußerst strömungsgünstig konstruiert und im Bereich des Vorstevens stark ausfallend und im Unter­wasser­bereich hochgezogen, da diese Schiffe auch als Eisbrecher geeignet sein sollten.

Im Unterschied zum Museumsschiff RUTHOF, das wegen der Schaffung großer Ausstellungsräume verändert wurde, ist die FREUDENAU nahezu unverändert in dem Zustand erhalten, wie sie bis zum Ende ihrer Dienstzeit ausgesehen hat.

Die FREUDENAU auf der österreichischen Donau